Die Windenergie ist die Bewegungsenergie, d.h. kinetische Energie bewegter Luft. Sie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt somit zu den regenerativen Energien.
Die Windenergie wird in Windparks, d.h. durch Windräder genutzt. Während bei den herkömmlichen Windmühlen die Bewegungsenergie der Luft mechanisch genutzt wird, findet bei Windkraftanlagen eine Umwandlung in elektrischen Strom statt.
Durch die ungleichmäßige Bestrahlung der Erdoberfläche mit Sonnenenergie kommt es zu einer unterschiedlichen Erwärmung von Luftschichten. Dies ist in der geografische Lage, aus der Tageszeit sowie durch verschiedenartige Reflektionen des Sonnenlichts beispielsweise durch Wüsten, Wälder, Gewässer, Gebirge und Feldern begründet.
Aufgrund von verschiedenen Temperaturen der Luftschichten ergeben sich Luftdruckunterschiede. Wind hat zum Ziel, diese Druckunterschiede auszugleichen. Um so größer Druckunterschiede sind, umso stärker weht ein Wind. In Wirklichkeit ist die Entstehung von Wind wesentlich komplexer, da zudem die Erdrotation, Geländeprofile sowie die Wärmeabgabe des Erdbodens inkl. Vegetation und der Gewässer bei Nacht maßgeblich sind. Auf Berggipfeln herrscht aufgrund des Düseneffektes beispielsweise mehr Wind als in Tälern.
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